Bildungsarbeit gestalten

Dreimoduliges Material für den Unterricht in Sekundarstufe II

Neue Publikation von Monika Bossung-Winkler, pax christi Speyer, und Richard Bösch, pax christi Rottenburg-Stuttgart, mitherausgegeben vom Bischöflichen Hilfswerk Misereor: 
Leben in Frieden und Sicherheit? Material zur Gestaltung eines Projekttags in gesellschaftswissenschaftlichen und werteorientierten Fächern. Unterrichtseinheit in drei Modulen à 90 Minuten für den Unterricht in Sekundarstufe II.
Modul 1: Frieden - was ist das?
Modul 2: Konfliktsituationen
Modul 3: Eine konkrete Utopie - Sicherheit neu denken

 

Friedens-Mosaiksteine

jeweils 2- bis 3-seitige inhaltliche Impulse aus der Friedensregion Bodensee (Autorin Brigitte L. Ehrich www.friedenskonzepte.de) mit einfachen Schaubildern als Anregung zur Auseinandersetzung und Diskussion:

  1. Deutschlands Verantwortung
  2. Friedenslogik
  3. Friedensmodelle
  4. Friedens- und Konfliktdynamik
  5. Konflikt als dynamischer Prozess – die Eskalationsdynamik
  6. Begriffsdefinitionen
  7. Dialogprozesse I: Interaktive Konfliktlösung
  8. Dialogprozesse II: Transcend
  9. Dialogprozesse III: Mediation
  10. Grundrezept U-Kurve
  11. Gewaltfreies Handeln
 

Vortragsabend mit Diskussion

Vorstellung unseres Szenarios und unsere Initiative "Sicherheit neu denken" mit einer/m Referent*in Ihrer Wahl.
Wir nutzen in der Regel eine Powerpoint-Präsentation, Murmelgruppen und eine anschließende Plenums-Diskussion.
 

Studientag nach dem Marburger Modell

Unser SND-Unterstützerbündnis in Marburg hat einen Studientag organisiert, der als Anregung auch für andere Regionen und Organisationen dienen kann.
In diesem Format werden zu verschiedenen Aspekten unserer Initiative
  • 15-minütige thematische Impulsvorträge
  • mit 1 Minute Schweigen,
  • 5 Minuten Murmelgruppen,
  • 9 Minuten Fragen/Diskussion
  • sowie einem Impuls aus der Region verbunden.
Ablaufplan zum Download
 

Podiumsgespräch

Der Vortragsabend mit Diskussion wird angereichert um einen versierten Gesprächspartner auf dem Podium, zum Beispiel den Kommandeur einer regionalen Kaserne oder sonstigen Sicherheits-Einrichtung.
 

Podiumsgespräch nach dem Frankfurter Modell

In Frankfurt am Main veranstaltet die Katholische Akademie Haus am Dom in Kooperation mit der Evangelischen Akademie, dem Friedenspfarramt der EKHN, pax christi Rhein Main sowie dem Leibniz-Institut Hessische Stiftung für Friedens- und Konfliktforschung (HSFK) eine vierteilige Veranstaltungsreihe unter dem Titel "Horizonte des Friedens - Sicherheit neu denken".

 

Vortragsabende nach dem Freiburger Modell

jeweils in Kooperation und in den Räumen der örtlichen VHS
Die Struktur der Abende spiegelt die Idee wieder, dass sich verschiedene sicherheitspolitische Positionen mit dem Szenario auseinandersetzen. Praktisch heißt das: der Abend beginnt mit einer kurzen Darstellung des Szenario und wird in Hinblick auf die thematische Orientierung konkretisiert. Sicherheit neu denken macht den Aufschlag und die Referenten sind aufgefordert, sich mit dieser Position auseinander zu setzen. Anschließend nehmen dann die eingeladenen Referenten zum Szenario in Verbindung mit dem Thema und ihrem Hintergrund Stellung.
In Freiburg wird nach diesem Muster ein Abend pro VHS-Semester gestaltet.

Thematische Bildungsveranstaltungen nach dem Langener Modell

Thematische Bildungsveranstaltungen in Langen/Hess.
In Langen/Hessen hat sich eine Initiativgruppe ‚Sicherheit neu denken‘ aus sieben Organisationen gebildet, die sich das Szenario-Konzept zunächst selbst erarbeitet hat und fünf Veranstaltungen entlang der fünf Säulen des Szenarios plant.
Die Formen und Orte sollen dabei variieren, aber jedes Mal werden weitere Partner aus dem jeweiligen Themengebiet zur gemeinsamen Vorbereitung gesucht.

Die erste Veranstaltung war ein Auftritt auf dem Marktplatz mit einer großen begehbaren Bodenzeitung. Beim Thema „Internationale Gerechtigkeit“ war der Eine-Welt-Laden verantwortlich, aktueller Anknüpfungspunkt war das Lieferkettengesetz.
10-minütiger Youtube-Film zur Aktion

Zeitungsartikel zur Aktion

Das zweite Thema „Umweltzerstörung und Kriegszerstörung“ wird eine fast klassische Abendveranstaltung zusammen mit Gruppen der Ökologie- und Klimabewegung. Zum dritten Streich werden THW, Feuerwehr, Polizei und andere eingeladen (Arbeitstitel: Zivile Sicherung des öffentlichen Friedens, hier und in "Fragile States"). Bis Ende 2020 sollen die fünf Themenfelder einmal bespielt worden sein.

Ansprechpartner: Jürgen Eberhardt, Langen, j.ikarus@gmail.com
 
 

Regionale Multiplikator*innen-Fortbildungen organisieren

Wir haben verschiedene Versionen zu 24-stündigen Fortbildungen im Präsenz- und Zoom-Format entwickelt.
Sie organisieren Ort, Zeit und einige Teilnehmende, wir kommen mit zwei Referent*innen, Material und bewerben Ihre Fortbildung über unsere Verteiler zusätzlich.
Ansprechpartner: Stefan Maaß, Karlsruhe
 

Bildung zur Überwindung des Mythos der Wirksamkeit von Gewalt

Verbreiten Sie Informationen zur Wirksamkeit ziviler Methoden und zur relativen Unwirksamkeit militärischer Interventionen zur Erreichung politischer Ziele.

 

Das Gewaltfreiheits-Quiz

10 Fragen und Antworten mit grundlegendem Bildungsanteil zur Wirksamkeit gewaltfreier Methoden zur Erreichung politischer Ziele
 
 
Zur Zeit erarbeiten wir Bildungsmaterial für weitere verschiedene Formate.