Dialog mit der MSC

Gespräch mit dem MSC-Vorsitzenden Botschafter Prof. Wolfgang Ischinger

Am 10. November 2021 haben wir im Rahmen des jährlichen Gesprächs der Projektgruppe MSK verändern e.V. mit dem MSC-Vorsitzenden Botschafter Prof. Wolfgang Ischinger für unseren Vorschlag der Verhandlung einer neuen Wirtschafts- und Sicherheitspartnerschaft mit Russland bzw. zwischen der EU und der Eurasischen Wirtschaftsunion (EAWU) geworben.
 

 

 

Zweites und drittes Dialoggespräch im Rahmen der Munic Peace Meetings 2020 und 2021

Im Rahmen der gemeinsam von der MSC und der Projektgruppe MSK verändern e.V. veranstalteten Munic Peace Meetings konnten wir sowohl 2020 wie 2021 als Impulsgeber für die Überwindung westlicher militärischer und kultureller Dominanz sowie die Gestaltung einer kooperativen Weltinnenpolitik im Sinn von Sicherheit neu denken wirken.
Zudem hat das MSC-Team die Berücksichtigung unserer Kritik zugesagt, dass bisherige MSC-Reports zivile Instrumente internationaler Sicherheitspolitik sublim abwerten und somit sachlich unbegründet und unzeitgemäß militärische Instrumente internationaler Sicherheitspolitik einseitig positiv und unkritisch darstellen.
IFSH Friedensforscherin Anna Kreikemeyer, die im September 2021 einen lesenswerten Gastbeitrag über den „Frieden von unten“ für die Frankfurter Rundschau geschrieben hat, berichtet auf der IFSH-Homepage zum MPM 2022.

 

Erstes Dialoggespräch mit der Münchner Sicherheitskonferenz

Am 15. Juli 2020 fand auf Einladung der Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) und des Münchner Sicherheitskonferenz (MSK) verändern e.V. unter Corona-Bedingungen ein erstes öffentliches Dialoggespräch zwischen dem Koordinator unserer Initiative, Ralf Becker, und dem stellvertretendem Vorsitzenden der MSC, Borschafter Boris Ruge, im Literaturhaus in München statt.
Die Einladung zu diesem Gespräch finden Sie hier.
 
 

 

Europas Verantwortung in der Welt
- Perspektiven einer kooperativen Sicherheitspolitik

Wir konnten unsere Vorstellungen einer zukünftigen kooperativen Sicherheitspolitik durch die EU vorstellen, die von Botschafter Ruge hnsichtlich des Vorrangs ziviler Instrumente auch geteilt werden. Auch die von uns durch mehrere Studien belegte weitgehende Unwirksamkeit militärischer Interventionen zur Erreichung politischer Ziele wurde von Botschafter Ruge nicht in Abrede gestellt.
Unsere Beiträge können Sie hier downloaden:

 

 

 

 

 

Dialog auf Augenhöhe

Quelle: MSC / Simon: Botschafter Ruge

Die Fachstelle Weltkirche des Bistums Regensburg sieht in diesem Auftakt einen Dialog auf Augenhöhe:
"In der sogenannten Realität mag das Kräftegleichgewicht zwischen der Friedenszene und der Münchner Sicherheitskonferenz unausgeglichen sein – an diesem Abend jedoch schien der Dialog auf Augenhöhe zu funktionieren.
Eine inhaltsstarke Präsentation zur Initiative „Sicherheit neu denken“ von Koordinator Ralf Becker mit anschließenden Kommentaren von Botschafter Boris Ruge (Münchner Sicherheitskonferenz) ermöglichte den TeilehmerInnen einen besonderen Einblick in die komplexen Herausforderungen einer gerechten, klaren und nachhaltigen Sicherheitspolitik."
 

Hubert Heindl vom MSK verändern e.V. bloggte während der Veranstaltung:

Sicherheit NEU Denken! – Unser Treffen ist in vollem Gange. Endlich mal wieder eine physische Präsenz in einer Veranstaltung: coronabedingt ist der Konferenzsaal des Literaturhaus München zwar nur locker gefüllt, aber die Einladung ist auf viel Resonanz gestoßen. Nicht alle können also hier sein: deshalb diese Nachricht an Dich live aus München. Auf 5 Säulen steht das Konzept und die politische Kampagne, die letztes Jahr angelaufen ist: wohltuend, wie jeweils schon in der Überschrift eine ethische Norm gesetzt und hinterlegt ist. Etwas, was ja den „gewaltbereiten Sicherheitsstrategen und -politikerInnen“ abgeht und deshalb die Zukunftsfähigkeit abspricht.
(I) Gerechte Außenbeziehungen
(II) Nachhaltige EU-Partnerschaft
(III) Friedenslogische Sicherheitsarchitektur
(IV) Resliliente Demokratie
(V) Konversion der Bundeswehr
 
DAS PODIUM:
Neben dem Kampagnenleiter, Ralf Becker, sitzt der Vize-Präsident der MSC, Herr Botschafter Ruge. Herr Botschafter hört aufmerksam die Präsentation des Konzeptes, erwidert mit wichtigen Aspekten aus seiner politisch-diplomatischen Erfahrungen aus der persönlichen Perspektive. Das schafft Atmosphäre und es gelingt, gar nicht erst in ein Gegeneinander im Gespräch hineinzugeraten. Mit guten Beispielen erläutert er und zeigt, dass die „vordringliche militärische Intervention nicht politisches und strategisches Denken der Bundesrepublik ist“. Ist das aber glaubhaft und nicht schöngeredet, wenn die Rüstungsausgaben auf 2% geschraubt werden sollen und gleichzeitig zivile Krisenintervention gekürzt werden?
 
STIMMUNG:
So kann das was werden mit MSC-Verändern: anregen, dass sie sich weiter als Forum entwickelt auf der Höhe der Zeit und der Herausforderungen der Zukunft zu arbeiten. Wenn Sicherheit mit militärischer Diktion nicht das Leitmotiv des politischen Denkens in Deutschlands ist, kann sich die MSC hier öffnen und profilieren.


Und Botschafter Ruge twitterte: