


Beim Sicherheit neu denken und Peace for Future Aktivtreffen in Fulda vom 15. bis 17. Juli 2022 stellten zahlreiche SND-Regionalgruppen ihre Aktivitäten und Mitmachaktionen vor.
Mirka Hurter und zahlreiche Mitglieder des Peace for Future-Teams berichteten von den Friedensmentor*innen-Ausbildungen für 18- bis 28jährige und ihrem wachsenden bundesweiten Netzwerk, das sich ebenfalls zunehmend in Regionalgruppen organisiert.


Er berichtete von der erfolgreichen SND-Wahlkreisinitiative "10 % für Zivil", die im Frühjahr 135 Bundestagsabgeordnete inklusive führender Haushaltspolitiker*innen und eine Aufstockung der Ansätze für Zivile Krisenprävention und Konfliktbearbeitung im Bundeshaushalt 2023 erreichte.
Auch der Rethinking Security Report "Overcoming Helplessness" vom Februar 2022 sowie die SND "Impulse für eine entschlossene und besonnene Reaktion auf Putins Krieg" vom März 2022 fanden vielfältige und dankbare Resonanz.
Christoph von Lieven (Greenpeace Deutschland) informierte über eine entsprechende Aubruchstimmung bei der Wiener UN-Vertragsstaatenkonferenz zum Verbot von Atomwaffen.
Ähnlich wie in den Niederlanden ist angedacht, in Absprache mit der Afrikanischen Union und verschiedenen Regionalorganisationen in Mali, Somaliland und der ZAR eigene Szenarios "Sicherheit neu denken" durch die Zivilgesellschaft zu erarbeiten.
Vorgestellt und gut geheißen wurde die für Herbst 2022 gemeinsam mit der Plattform Zivile Konfliktbearbeitung und dem Forum Ziviler Friedensdienst geplante Wahlkreiskampage "Deutschlands Friedensfähigkeit stärken".
Unter anderem wurde eine Task Force zu einer möglichen Friedensaktion in Odessa eingesetzt. Weitere Gruppen werden Vorschläge zur stärkeren Verortung der Klimakrise und Sozialer/Ziviler Verteidigung auf der SND-Homepage erarbeiten.
„Sicherheit neu denken ist als lebendige und bunte Bewegung im Moment eine große Kraftquelle für uns – herzlichen Dank.“